Montag, 26. Juni 2017

.:Gemeinsam Lesen:. 06/2017 - Buchblogger-Elite

Guten Morgen ihr Lieben!

Eben war ich gerade schon für eine halbe Stunde walken gewesen. Ein herrliches Gefühl, noch vor der Arbeit sich auszupowern und mit neuer Energie in den Tag zu starten. Und diese neue Energie nutze ich gleich mal für die „GemeinsamLesen“-Aktion von der Bloggerin Schlunzen-Bücher. Mit meinem Müsli, Kaffee und dem aktuellen Roman setze ich mich nun für euch an den Laptop und beantworte die 4 Fragen.


1. Frage: Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Seit Sonntag lese ich „Manchmal ist es schön, dass du mich liebst“ von Marie Vareille aus dem Penguin-Verlag und bin aktuell auf der Seite 149 (von 316 Seiten).

2. Frage: Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Er spricht mit ihr, ohne seinen finsteren und intensiven Blick von ihr abzuwenden, Stil Pirat mit zweifelhafter Vergangenheit.

3. Frage: Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ein großes Dankeschön an den Penguin-Verlag, der mir diesen tollen Roman zur Verfügung gestellt hat. Seit der ersten Seite bin ich richtig begeistert davon. Und bei manchen Situationen hab ich mich irgendwie selbst wiedererkannt und musste einfach los lachen.

Klappentext:
Die Freundinnen Chloé und Constance sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Doch in einem sind sie sich einig: Es muss sich endlich etwas ändern in ihren Leben. Für die nächsten sechs Monate schließen sie einen Pakt – während die schüchterne Constance in Paris versucht, die Liebe zu finden, will Chloé in einem kleinen Dorf in Bordeaux einen Roman schreiben und sich um ihre kranke Großmutter kümmern. Und endlich ihren Exfreund vergessen! Aber die idyllischen Weinberge halten so manche Überraschung für Chloé bereit...

4. Frage: Buchblogger-Elite. Gibt es so was? Zählst du dich dazu bzw. wie steht du dazu?
In gewisser Weise glaube ich schon, dass es eine Buchblogger-Elite gibt. Denn mir selbst als Bloggerin ist es aufgefallen, dass immer bestimmte Blogger die tollsten Neuerscheinungen oder Aktionen vom Verlag bekommen. Und ich habe somit großes Respekt vor denen. Denn diese Blogger sind schon seit Jahren aktiv und haben so ein starkes Durchhaltevermögen, dass ich regelrecht neidisch werde. Aber mein Ziel ist es auch, irgendwann mal in ferner Zeit, etwas mehr bekannter zu werden und vielleicht zu diesen großen Bloggern zu gehören. Mein Durchhaltevermögen verdanke ich somit auch meinen Freund, der immer hinter mir steht, wenn es um das Thema Buch, Lesen und Bloggen geht.


Das waren wieder die 4 Fragen für den Dienstag. Ich hoffe, ihr seid gestern alle gut in die Woche gekommen. Ich wünsche euch somit eine schöne restliche Woche. Lasst euch nicht stressen.
Eure Shelly

Freitag, 16. Juni 2017

.:Rezension:. "Tödliches Blau" von Katharina M. Mylius

Tödliches Blau

von Katharina M. Mylius

aus dem Dryas-Verlag


Taschenbuch mit 256 Seiten
Deutsche Erstausgabe: März 2017
Teil einer Serie: Green & Collins - 4. Fall
(Auch als Einzelband gut lesbar)

ISBN-Nr.: 978-3940258687
Preis Buch (11,00€)
Preis E-Book (6,99€)

Klappentext:
Der Trainer des Ruderclubs der Universität Oxford treibt tot in der Themse. Zunächst sieht es danach aus, als sei der Mann ertrunken. Doch dann verdichten sich die Hinweise, dass er hinterlistig ermordet wurde. Das Inspektoren-Duo Heidi Green und Frederick Collins ermittelt und findet heraus, dass sich der ehrgeizige Trainer mit seiner harschen Art viele Feinde gemacht hat. Dabei gerät ein Ruderer besonders ins Visier der Ermittler. Wenig später wird jedoch auch er tot aufgefunden...

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Im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks bin ich auf diesen Titel gestoßen. Und ich bin sehr begeistert davon. Nur finde ich es irgendwie schade, dass man von der Autorin Katharina M. Mylius nicht schon eher etwas in der Öffentlichkeit gehört hat.

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt auch gut zu diesem Krimi. Man sieht die Magdalenbrücke über den Fluss Cherwell, mit einem Ruderboot in abendlicher Stimmung. Wobei sich das Blau vom Wasser sich mit dem Nachthimmel vereint. Was jedoch etwas traurig ist, dass in diesem Krimi der tote Trainer des Ruderclubs bei der Folly Bridge an der Themse gefunden wurde, und somit dieses Abbild auf dem Cover nicht ganz dazu passt. Wobei der Baustil der Brücken sehr identisch sind, jedoch besitzt die Magdalenbrücke diesen besonderen Turm. Aber daran sollte man sich nicht stören. Denn in erster Linie geht es um einen Mord im Ruderclub der Universität Oxford. Und weil man bei den ganzen Ermittlungen sich auch immer mit diesem Ruderclub sich auseinandersetzen muss, passt somit das vollbesetzte Boot auf diesem Cover richtig gut. Ganz kurz gefasst: Man erkennt sofort, dass dieser Krimi in Oxford spielt und das die Sportart Rudern wohl etwas damit zu tun hat. Somit ein sehr gut ausgewähltes Cover. Aber auch der Titel „Tödliches Blau“ passt gut dazu und somit auch zum eigentlichen Motiv. Denn wenn man sich überlegt, wieso gerade der Trainer des Ruderclubs der Universität Oxford tot in der Themse gefunden wird, hat man gleich 2 Anhaltspunkte für den Titel.

Die Geschichte fängt sofort mit dem Entdecken des toten Trainers an. Jedoch nicht als Prolog mit Ansicht des Mörders, sondern schon direkt von dem Kommissar Frederick Collins. Dieser wird, genauso wie seine Partnerin Heidi Green, telefonisch darüber informiert und sind sofort am Tatort. Und schon befindet sich gleich der Leser in den Ermittlungen des Mordes. Dabei schreibt die Autorin immer wieder aus der Sicht von Frederick oder Heidi. Mir fiel dabei aber kein bestimmtes Muster auf, von welchem Kommissar gerade die Rede ist. Es gibt mehrere Abschnitte, wo alles aus der Sicht von einem der beiden Ermittlern geschrieben wurde. Aber es gibt auch Stellen, wo sich mitten im Abschnitte die Sichtweise sich ändert. Die Autorin hat diese Erzählerwechsel so verpackt, dass es dem Leser trotzdem recht leicht fällt, der Geschichte zu folgen. Ich selbst hatte damit keine Probleme.

Katharina M. Mylius hat ihren Krimi in nur 4 Kapitel eingeteilt, welche sich mit dem jeweiligen Tag der Ermittlungen befasst. Nun denkt man sich, 4 Kapitel für 256 Seiten sind sehr lang gezogen. Sind sie auch, jedoch wurde diese noch extra unterteilt in kleinere Abschnitte. Man verliert nie den Überblick. Ich selbst hatte aber schon manchmal das Gefühl, dass so ein Tag recht lang ist und einfach zu viel passiert. Aber vielleicht hat es auch damit etwas zu tun, dass es sich hierbei um den Trainer des Ruderteam von der Oxford Universität handelt und sein Team kurz vor einem entscheidenden Rennen steht. Vielleicht würde in so einem Fall die Polizei wirklich die Ermittlungen in kürzester Zeit durchziehen. Jedoch fehlte mir am Anfang des Krimis die Spannung und ich hatte leichte Probleme, dem Geschehen richtig zu folgen. Es kommen zu viele Verdächtige auf einmal ins Spiel, so dass ich leicht den Überblick verloren hatte. Aber als ich mich erst richtig hineingelesen habe, stieg für mich auch die Spannung an. Die Ermittler hatten sich auf ein paar Verdächtige geeinigt und somit fiebert man selbst mit, wer es nun sein könnte. Als Leser hat man vielleicht auch selbst schon so seinen Verdachte, wer der Mörder sein könnte. Aber die Autorin bringt mitten drin noch einen weiteren Mord mit ins Geschehen, der wiederum alles auf den Kopf stellt.

„Tödliches Blau“ ist der 4. Fall für das Ermitterlerduo Frederick Collins und Heide Green. Ich selbst kenne die ersten 3 Fälle nicht und hatte trotzdem keine Problem, diesen Krimi als Einzelband zu lesen. Beide Charaktere werden einem so herzlich nahegelegt, dass man sogar die leichte Vorgeschichte kennen lernt. Es gibt keine Situationen, wo man denken könnte: Fehlt mir dabei das Vorwissen von den Krimis davor?
Heide Green wird als liebevolle Mutter von 2 Zwillingen dargestellt. Die manchmal ihre Arbeit vor dem Familienleben stellen muss. Dabei hat sie zwar ihre Bedenken, aber sie meistert trotzdem die Situationen. Ich könnte mir nun gut vorstellen, dass in den Bänden davor mehr auf solche Phasen in ihrem Leben drauf eingegangen wurde, da Heidi Green diese hier hervorragend meistert.
Auch unser Kommissar Frederick Collins wird als Single beschrieben, der nebenbei doch in eine gewisse Dame verliebt ist. Am Anfang weiß man nicht, um wem es sich dabei handelt, aber dieses wird auch bald aufgeklärt. Und da wird es wohl genauso sein, dass in den Bänden davor wohl von seiner schweren Trennung mit seiner Ex-Freundin und das kennenlernen der neuen Frau erzählt wird.
Aber diese Sachen spielen sich hier nur Nebenbei ab, da die Autorin das Hauptmerkt auf den Mord und die Ermittlungen gerichtet hat. Und dabei beschreibt sie auch sehr schön die Ortschaft selbst von Oxford. Ich konnte richtig gut in diesen Krimi abtauchen und fand mich selbst sehr bildlich vor der Themse wieder.


Mein Fazit:
Für echte Krimi-Fans unter euch, wird „Tödliches Blau“ von Katharina M. Mylius gefallen. Man selbst ermittelt mit, wer es sein könnte und man hat auch seinen Verdacht. Doch mit einem weiteren Mord in der Geschichte bringt uns die Autorin wieder durcheinander und somit bringt sie erneut Spannung rein. Dabei solltet ihr nicht abgeschreckt sein, dass es sich um dem 4. Fall des Ermittler-Duo Heidi Green und Frederick Collins handelt. Dieser Krimi kann man genauso gut als Einzelband lesen. Man braucht keine Informationen von den Fällen davor, um der Geschichte zu folgen.
Aber auch für Leser, die sich mit diesem Genre gerne anfreunden möchten oder es nur zwischen durch lesen, werden ihre Freude daran haben. Da der Schreibstil der Autorin sehr einfach ist und die Ermittlungen nicht so sehr ins Detailgetreue hineingehen, dass man auch als Leie es sehr gut lesen kann.

Donnerstag, 15. Juni 2017

.:Rezension:. "Die Schule der Nacht" von Ann A. McDonald

Die Schule der Nacht

von Ann A. McDonald

aus dem Penhaligon-Verlag


Hardcover mit 448 Seiten
Deutsche Erstausgabe: Mai 2017

ISBN-Nr.: 978-3764531775
Preis Buch (19,99€)
Preis E-Book (15,99€)

Klappentext:
„Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.“ Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, die in die schwarze Robe der Oxford University gekleidet ist. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Sie entdeckt eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt...

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Meine Meinung:
Wer „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald in den Händen hält, wird genauso gefesselt vom Cover sein, wie ich es war. Überwiegend sieht man zwar einen dunklen, mit Wolken behangenen Himmel, der das mystische vom Titel vermittelt. Im unteren Bereich sieht man ein Anwesen, was hier wohl ein Gebäude der Oxford University sein sollte. Da ich selbst nie dort war, kann ich es euch schlecht sagen, ob es sich dort wirklich befindet. Umgeben ist dieses Anwesen von einem silbernen Zaun, dessen Farbe und Stil auch dem Titel gleicht. Zusammen mit ein paar Blättern und Blüten wirkt dieses Cover richtig magisch auf einen und zieht schon vorher seine Leser in den Bann. Wenn man dann noch den kurzen Klappentext durchliest, fragt man sich, was wohl auf diesen Anwesen von der Oxford University so mystisches passieren kann. Dieses Cover könnte nicht besser passen.

Auch der Titel ist hervorragend gewählt. Schon im Klappentext wird verraten, dass dort auf Traditionen und Privilegien geachtet wird. Denn wer kennt es nicht, sei es aus anderen Romanen oder Fernsehfilmen: Jedes College in den USA und/oder Großbritannien haben Studentenverbindungen. Zum Teil mystisch, wo man richtige Mutproben machen muss, oder eben nur ganz „normale“ Verbindungen, die mit dem Bereich zu tun haben, den man studiert. Und in diesem Roman geht es um eine Verbindung, die sich „Die Schule der Nacht“ nennt. Denn Cassandra versucht die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter aufzudecken und stößt bei ihren Recherchen immer wieder darauf.

Die Geschichte wird mit einem leichten Schreibstiel aus der Sicht von Cassie (Kurzform für Cassandra) erzählt. Wie sie überhaupt nach Oxford kam und was sie dort erlebte. Dabei wird sehr auf diesen Charakter drauf eingegangen. Sei es die Gefühle, die sie spürt, wo sie das unheimliche Päckchen für ihre verstorbene Mutter erhält, oder die ersten Eindrücke auf dem College, wo alles für sie fremd wirkt. Sogar mit ihren neuen Bekanntschaften und somit daraus werdenden Freundschaften vermittelt die Autorin dem Leser das Gefühl, als ob er selbst Cassie wäre. Dazu kommen auch sehr gut beschriebene Ortschaften mit ins Spiel. Ich selbst hatte dann das Gefühl, wenn z.B. Cassie ihre bestimmte Route joggen ging, dass ich diese selbst gelaufen wäre. Aber das liegt wohl auch daran, dass die Autorin Ann A. McDonald selbst in Oxford studierte und somit diese Ortschaft sehr gut kennt und diese Erkenntnis gut vermittelt.
Aber auch die anderen Charaktere, sei es Cassie's Mitbewohnerin, oder die reichen Mädels und Jungs, der Polizist oder ihr Bekannter aus der Bücherei... Alle Charaktere spielen ihre Rolle, auch wenn es doch am Anfang etwas verwirrend war. Denn erst im Laufe der Zeit bekommt man den genaueren Hintergrund dieser Nebencharaktere mit. Was mich persönlich nicht störte, denn so blieb diese Geschichte mystisch.
Allgemein waren die Kapitel mittellang gehalten, aber durch diese fortfahrende und gut beschriebene Story verliert man als Leser nie richtig den Zusammenhang. Selbst wenn man mal das Buch zur Seite legen musste, konnte man gleich der Geschichte wieder folgen.

Auch die Spannung baute sich von Anfang an immer mehr auf. Natürlich zieht es sich am Anfang etwas, aber man muss ja auch erst die Grundlage einer Erzählung aufbauen. Und so nach und nach stieg die Spannung immer mehr an, bis sie am Ende regelrecht „explodierte“. Man ist so auf Cassie ihre Taten gespannt, dass man regelrecht mitfiebert oder bei Misserfolgen ihr einfach aufmunternde Worte sagen möchte.

Wie ich eben schon oben erwähnt hatte, kennt man aus anderen Romanen oder Fernsehfilmen so einige Verbindungen am College. Natürlich auch mystische, die in der Art eine harte Mutprobe haben. Ich hab mir während des Lesens so einige Gedanken zum Ende gemacht, was wohl noch kommen mag. Jedoch mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet und war auch irgendwie verwirrt. Es ist zwar ein Ende, was mit einer leichten Andeutung vom Klappentext zusammenpassend, aber für mein persönliches Empfinden einfach Fehl am Platz war. Ich kann es euch nicht wirklich erzählen, denn dann verrate ich euch zu viel. Ihr müsst es einfach selbst lesen und vielleicht versteht der ein oder andere Leser das, was ich meine.

Was ich recht schön an diesem Roman finde, dass er nicht sehr mit einer Liebesgeschichte belastend ist. Es ist eher das Gegenteil, da Cassie eher für sich ist und jede Bekanntschaft erst ausschlägt. Doch, entweder hab ich diesen Teil irgendwie überlesen oder vielleicht schon wieder vergessen, aber diese eine Pärchenbildung kann ich mir im Buch mit Cassie nicht erklären. Auf einmal steht in einem Kapitel etwas mit „Schatz“, und fragte mich: Wann sind sie zusammengekommen?! Aber wie gesagt, vielleicht hab ich einen bestimmten Abschnitt im Roman nicht wirklich mitbekommen und somit wäre ich auch für eine kleine Aufklärung von einem anderen Leser dankbar.

Mein Fazit:
Wer einmal in das Collegeleben abtauchen will und sich mit geheimen Verbindungen auseinandersetzen möchte, ist dieser Roman genau richtig. Mit seinem leichten Schreibstil, aber auch mit der steigenden Spannung, fesselt er den Leser sehr. Ich selbst hatte das Gefühl, dass ich an Cassandras Seite stehe und sie bei jedem ihrer Schritte begleitete.

Sonntag, 11. Juni 2017

.:My Little Week:. 04/2017

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet heute auch einen schönen, sonnigen und warmen Sonntag gehabt. Denn ich hab nämlich mal im Radio gehört, dass der Sommer 2017 doch recht durchwachsen wird. Mal warm und sonnig, und dann gibt es wieder etwas kältere Tage mit viel Regen. Ehrlich gesagt finde ich, dass es ruhig in der Woche und vor allem nachts regnen kann, jedoch soll dann am Wochenende nur die Sonne scheinen. Auch wenn ich erst vor kurzem einen Sonnenbrand hatte, genieße ich gerne die Wochenenden auf meiner kleinen Terrasse. Besonders nun, wo ich 2 Wochen lang nur Spätschicht hatte. Aber zum Glück ist die kommende Woche recht kurz für mich, denn am Donnerstag ist hier in Bayern wieder ein Feiertag und am Brückentag hab ich sogar Urlaub. Und dann werde ich mal so richtig entspannen.

Aber kommen wir nun zu „My little Week“, wobei ich euch etwas von 2 Wochen erzählen werde. Denn leider gab es letzten Sonntag keinen Bericht von mir. Ich war einfach zu erschöpft von der Arbeit gewesen. Aber ich denke, diejenigen unter euch, die auch in Schicht arbeiten, können wohl sehr gut nachvollziehen, wie es mir ging.


Bücher:
In den 2 Wochen hab ich doch recht viel gelesen. Wobei sich mein Lesen nur aufs Wochenende bezogen hat. Einmal hab ich „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald, sowie „Tödlichen Blau“ von Katharina M. Mylius gelesen. Beide Bücher spielen sogar in der gleichen Stadt, nämlich in Oxford. Was ich sehr witzig fand und somit wohl einen größeren Eindruck von dieser Ortschaft habe. Angefangen zu lesen hab ich „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling. Noch kann ich nicht wirklich viel darüber sagen, da ich erst heute damit angefangen habe.

Serie:
Ganz ehrlich, ich bin abends total müde ins Bett gefallen, dass mein Freund und ich nicht wirklich zum TV schauen gekommen sind. Was eigentlich sehr schade ist. Ich genieße nämlich sehr unsere abendliche Zeit, wo wir immer ein paar Folgen unseren aktuellen Serien schauen. Aber was soll, es gibt bald auch wieder andere Tage. Aber eins muss ich euch trotzdem verraten. Seit Anfang Juni läuft ja nun die 4. Staffel von „Sherlock“ auf ARD und heute Abend kommt auch leider die letzte Folge. Und nun ratet mal, wer am Pfingstsonntag und -montag bis kurz vor Mitternacht wach war und ARD geschaut hat. Okay... Es waren schon mehrere Leute gewesen. Aber ich gehörte mit dazu. Die 1. Folge fand ich nicht so toll, aber die 2. hatte es ja richtig in sich gehabt. Nun bin ich richtig gespannt, wie es heute Abend weiter geht, bzw. zu Ende geht. Denn ich hab auch gehört, dass „Sherlock“ in England nicht mehr weiter gedreht wird. Irgendwie schade, es gibt ja nicht viele Staffeln, bzw. Folgen, und nun endet sie einfach so? Jetzt, wo ich Sherlock und Watson über alles liebe?!

Privates:
Ich hab nun mein 2. Projekt gestartet, was ich neben der Terrasse machen wollte. Nämlich eine Katzen-Tardis bauen. In meinem Kopf hab ich das perfekte Bild, wie sie aussehen soll. Doch dieses nun in die Tat umzusetzen, ist doch viel schwieriger, als ich dachte. Aber ich hab den Anfang geschafft und somit wurde ein blöder, brauner Karton zur Tardis. Leider sind mir nun meine Acrylfarben leer gegangen, und somit fehlt noch die andere Seite. Aber schaut doch mal selbst: Es sieht doch schon genial aus, oder?
Und ich muss euch sagen, dass mir das Malen so richtig viel Spaß gemacht habe, dass ich mir schon weitere Projekte überlegt habe.


Wie ich schon oben erwähnt habe, hatte ich ja nun 2 Wochen lang nur Spätschicht gehabt und somit lief nichts anderes in meinem Leben. Am nächsten Dienstag hab ich endlich mal einen Termin in der Werkstatt für mein kleines Auto. Es soll ja schließlich bis zu meinen richtigen Sommerurlaub wieder heile sein. Oh mensch, ich könnte immer noch weinen, wenn ich an den Schaden denke und hab richtig große Angst, dass sie mir sagen, dass man das nicht mehr reparieren kann und ich mir ein neues Auto kaufen muss. Also drückt mir bitte die Daumen!

So, das war nun auch „My Little Week“ gewesen. Wie sah die Woche denn so bei euch aus? Habt ihr was schönes gelesen, gesehen oder sogar erlebt? So hinterlässt mir doch einfach einen Kommentar.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und für heute noch einen schönen Sonntagabend.
Eure Shelly

Mittwoch, 7. Juni 2017

.:Gemeinsam Lesen:. 05/2017 - Neuerscheinungen

Hallo ihr Lieben!

Heute ist zwar Donnerstag, aber trotzdem bekommt ihr den Beitrag „Gemeinsam Lesen“ von Dienstag erst heute. Das liegt daran, dass ich euch gerne etwas über mein aktuelles Buch erzählen möchte. Und da es noch nicht so bekannt ist, passt diese Aktion sehr gut dafür.
(Übrigens: Ihr könnt auch erst einige Tage später an der Aktion „Gemeinsam Lesen“ von Schlunzen-Bücher dran teilnehmen. So schaut einfach mal bei ihr vorbei.)



1. Frage: Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Aktuell lese ich „Tödliches Blau“ von Katharina M. Mylius aus dem Dryas-Verlag, und befinde mich auf der Seite 75 von 242.

Inhalt zum Buch:
Der Trainer des Ruderclubs der Universität Oxford treibt tot in der Themse. Zunächst sieht es danach aus, als sei der Mann ertrunken. Doch dann verdichten sich die Hinweise, dass er hinterlistig ermordet wurde. Das Inspektoren-Duo Heidi Green und Frederick Collins ermittelt und findet heraus, dass sich der ehrgeizige Trainer mit seiner harschen Art viele Feinde gemacht hat. Dabei gerät ein Ruderer besonders ins Visier der Ermittler. Wenig später wird jedoch auch er tot aufgefunden...

2. Frage: Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Je schneller sie Licht in die Sache bringen würden, desto besser.

3. Frage: Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Nicht nur, dass dieser Krimi meine Leidenschaft zu England deckt, entdecke ich immer mehr eine Liebe zu einer neuen Stadt neben London. Schon mein letztes Buch „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald spielte in Oxford. Nun bin ich sehr gespannt, wenn ich im nächsten Jahr nach England reise, wie Oxford in Wirklichkeit auf mich wirkt. Denn in beiden Büchern wird es auf eine Art romantisch, aber auch mystisch beschrieben.
Aufmerksam auf diesen Krimi wurde ich durch eine Leserunde bei Lovelybooks. Denn das Cover hat mich so in den Bann gezogen, da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste mich bewerben. Und bisher wurde ich nicht enttäuscht. Bin schon sehr gespannt, wie die Ermittlungen nun weitergehen. Und laut dem Inhalt gibt es ja auch bald einen 2. Toten. Die Spannung steigt!

4. Frage: Liest du Neuerscheinungen immer direkt, oder hebst du sie dir manchmal für einen besonderen Anlass auf?
Ich stöbere ja viel in den Neuerscheinungen des kommenden Monats rum und da landet schon das eine oder andere Buch auf meiner Wunschliste. Manchmal probiere ich dabei auch mein Glück beim Verlag selber, ob ich ein Rezensionsexemplar bekomme. Aber wie die meisten Blogger es kennen, hat man nicht immer Glück dabei. Dafür ist die Welt der Blogger einfach zu groß. Und somit schaue ich dann, dass ich anders wo, das eine oder andere Buch her bekomme. Aber es können auch Monate oder sogar Jahre vergehen, bis ich eins in meinen Händen halte und auch lese. Jedoch lese ich selten ein Buch zu besonderen Anlässen. Okay gut, momentan verschlinge ich viele Bücher, die in England spielen. Aber das liegt auch nur an meine geplante Reise. Ich möchte dadurch noch ein paar Besichtigungspunkte herausfinden, die eben nicht so typisch für Touristen sind.
Was mir noch einfällt, wäre da die Weihnachtszeit, bzw. der Winter. In dieser Zeit lesen aber bestimmt viele Leser die Bücher, die auch zu dieser Jahreszeit spielt. Aber dabei achte ich auch selten darauf, dass es sich gerade um die aktuelles Neuerscheinungen handelt.


Ich wünsche euch weiterhin noch eine schöne Woche. Nicht mehr lange, und es ist Wochenende.
Eure Shelly

.:Monatsrückblick:. Mai 2017

Hallo ihr Lieben!

Der Monat Mai ist nun auch schon rum und wir sind schon bei der Hälfte des Jahres angekommen. Oh mein Gott, wie die Zeit nur so dahin rennt. Irgendwie unbegreiflich. Ich hab das Gefühl, als ob ich erst gestern eingekuschelt mit einer Decke auf dem Sofa gesessen habe und nun von heut auf morgen mit kurzer Hose und Top auf der Terrasse die Sonne genieße. Und wenn ich ehrlich bin, bei manchen beginnt nun auch schon die Zeit, wo sie sich über Weihnachtsgeschenke Gedanken machen. Jetzt immer Sommer! Da möchte ich nun wirklich ungern an diese kalte Jahreszeit denken und genieße da viel lieber die warmen Sonnenstrahlen, bevor eben die Tage wieder kürzer werden.

Aber kommen wir nun zu meinem Monatsrückblick Mai. Ich muss euch sagen, der Mai lief für meine Verhältnisse doch recht gut. Neben meinen Neuzugänge hab ich auch recht viel gelesen. Okay, das lag wohl auch daran, dass ich fast 2 Wochen krank geschrieben war und somit doch recht viel Zeit zum Lesen hatte. Ich hab nämlich 3 Bücher komplett durchgelesen und ein weiteres hat ich, mit ungefähr der Hälfte, mit in den Juni mitgenommen. Dabei handelt es sich um diese 3 Bücher:

Doctor Who – Der Piratenplanet“ von James Goss
Bei diesem Roman, der sich auf die TV-Serie „Doctor Who“ bezieht, hab ich an einer Leserunde bei Lovelybooks dran teilgenommen. Ich hab es regelrecht verschlungen, weil diese typischen „Doctor Who“-Elemente und -Sätze vorhanden waren. Ich hab mich gefühlt, als ob ich mir gerade eine Folge im Fernsehen anschauen würde. Aber mehr zum Buch könnt ihr auf meiner Rezension nachlesen.

Post Mortem – Zeit der Asche“ von Mark Roderick
Durch den Stuttgarter Blubber- und Bücherstamm bin ich auf den Autor Mark Roderick und seiner „Post Mortem“-Reihe aufmerksam geworden. Da ich ja bereits den ersten Band „Post Mortem – Tränen aus Blut“ (Rezension) gelesen habe, wollte ich nun unbedingt wissen, wie es weiter geht. Und eins kann ich euch sagen, diese Fortsetzung hat mich eindeutig positiv überrascht. Da ich den ersten Teil nicht gerade besonders gut fand, hat mich nun „Post Mortem – Zeit der Asche“ nun regelrecht fasziniert. Seit März gibt es auch schon den 3. Band dieser Reihe und ich weiß ganz genau, dass ich diesen Thriller auch noch lesen werde. Wenn Mark Roderick weiterhin so seine Spannung hält, wird er einen großen Fan von dieser Reihe bekommen. (Meine Rezension dazu folgt leider noch.)

Portugiesische Rache“ von Luis Sellano
So wie bei „Post Mortem“ handelt es sich bei „Portugiesische Rache“ auch um eine Fortsetzung einer Lissabon-Krimi-(Reihe?). Ich hab mal Reihe mit Fragezeichen geschrieben, da ich selbst bisher noch nicht weiß, ob nun weitere Folgebände erscheinen. Aber von meinem Gefühl her würde ich darauf schon tippen, denn leider gibt es bei diesem Buch doch einen recht starken Cliffhänger. Ansonsten hat mir dieser Krimi recht gut gefallen. Die Situationen von Henrik waren so gut beschrieben, zusammen mit der Spannung, dass ich kaum noch mit dem Lesen aufhören konnte. (Hier findet ihr meine Rezension.)

Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald
Dieser Roman, der an einer Universität in Oxford handelt, hab ich mit in den Juni genommen. Genaueres möchte ich euch somit auch nicht verraten. Ich kann euch nur sagen, dass es mir bisher recht gut gefällt und mich die Story schon regelrecht gefesselt hat. Ich bin schon sehr gespannt, wie es nun zu Ende geht und denke, in den nächsten Tagen wird es auch durchgelesen sein.


Das war nun mein kleiner Bücherrückblick für den Monat Mai gewesen. Doch nun möchte ich euch noch gerne etwas aus dem „privaten Bereich“ von mir erzählen:

Wie ihr ja wisst, schauen mein Freund und ich sehr gerne Serien an. Aus diesem Grund hab ich mir auch ein Abo bei Netflix geholt. Und in diesem Monat haben wir auch regelrecht gesuchtet. Einmal haben wir uns weiterhin die Serie „Pretty Little Liars“ angeschaut, wo wir mit der 2. Staffel angefangen haben und leider noch fest stecken. Mein Freund hat leider etwas das Interesse daran verloren, doch zum Glück kann ich ihn ab und zu überreden, dass wir abends noch eine weitere Folge anschauen. Denn ich bin immer noch sehr begeistert davon.
Außerdem haben wir mit der Serie „IZombie“ angefangen. Und irgendwie ging die 1. Staffel regelrecht schnell vorbei. Ich finde es witzig, dass nun ein „guter“ Zombie als Gerichtsmedizinerin arbeitet und der Polizei hilft, Morde aufzuklären. Bei dieser Serie befinden wir uns nun auch bei der 2. Staffel. Und so wie ich es gesehen habe, gibt es bei Netflix keine weiteren. Da muss ich mich doch mal schlau machen, ob es eine 3. Staffel gibt, oder ob es mit der 2. Staffel endet.
Mein größtes Highlight an Serien schauen war definitiv „Sherlock“ gewesen. Ich hab mir da die komplette 3. Staffel angeschaut. Okay gut, die besteht zwar nur aus 4 Folgen, jedoch darf man nicht vergessen, dass eine Folge an die 1 ½ Stunden geht. Und es hatte auch einen gewissen Sinn gehabt, warum ich unbedingt diese Serie nun soweit zu Ende schauen wollte. Denn nun im Juni kommt die 4. Staffel im Fernsehen und diese möchte ich einfach nicht verpassen. Ich bin schon wirklich gespannt, wie es nun mit „Sherlock“ weitergeht.
Kennt ihr diese Serien? Und falls ja, wie findet ihr sie? Seid ihr auch davon Fans geworden?

Außerdem gab es im „Persönlichen Bereich“ auch so ein Highlight. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich in März nun endgültig mit meinem Freund zusammen gezogen. Doch nun wohnen wir in einer Kellerwohnung, ohne Balkon oder Terrasse. Doch mit der Genehmigung unserer Vermieterin durfte ich aus unseren Abhang eine kleine Terrasse bauen. Gesagt – Getan. Zusammen mit meiner besten Freundin Tina und meinem Freund haben wir es auch geschafft. Nun hab ich eine kleine Wohlfühloase, wo ich im Sommer mich drauf flüchten kann. Denn mal ganz ehrlich: Wer mag den Sommer mit Sonnenschein in seiner eigenen Wohnung zu verbringen? Man ist da doch viel lieber draußen und genießt die Wärme.

Das war nun mein Monat Mai gewesen. Ich bin doch recht stolz darauf, ob Bücher, Serie oder Privat, wie dieser Monat so lief. Und nun kann es doch nur noch so schön weitergehen. Denn schließlich haben wir ja auch Sommer und das heißt: Gute Laune!

Eure Shelly

Montag, 5. Juni 2017

.:Montagsfrage:. 04/2017 - Danksagungen

Hallo ihr Lieben!

Seid ihr alle gut in den Juni gekommen? Ich glaube schon, nur leider spielt ja aktuell das Wetter nicht so mit. So hab ich mir noch im Mai einen Sonnenbrand geholt, hocke ich nun im Juni nur in der Wohnung, weil es draußen dauerhaft regnet. Nun hab ich eine tolle Terrasse und kann diese nicht nutzen. Aber der Monat hat ja erst angefangen, mal sehen, was noch so kommt. Und positive Sachen hat er auch schon gebracht, nämlich die 4. Staffel der Sherlock-Serie im Fernsehen. Gestern Abend lief ja bereits schon die erste Folge und heute kommt gleich die Zweite hinterher. Aber ich muss euch gestehen, dass mir die gestrige Folge gar nicht so gefallen hat. Somit hoffe ich auf den heutigen Abend sehr.

Aber genug von mir. Heute ist ja schließlich Montag und somit gibt es die Montagsfrage von „Buch-Fresserchen“. Und ich glaube, mit meiner Antwort mache ich mich wohl bei ein paar Autoren unbeliebt. Jedoch hoffe ich es nicht.


Mal ehrlich – Liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Ich muss gestehen, ich lese keine Danksagungen. Ich weiß nicht, warum. Irgendwie ist es ja immer so, dass man die Familien und Freunden dankt, die in der Zeit, wo der Schriftsteller an einem Roman gearbeitet hat, für ihn da waren. Sei es mit Geduld oder sogar Ideen. An sich finde ich diese Danksagungen auch nicht schlecht. Ich denke jedoch, wenn ich einen Autor in meiner Familie oder Freundeskreis hätte, dann würde ich sie mir auch durchlesen. Aber von „wildfremden“ Mensch ist es meiner Ansicht her, doch etwas intimes. Also liebe Autoren, ich hoffe, ihr köpft mich nun nicht. Doch wenn ihr schreibt, ihr dankt eurer Frau „Petra“, dass sie euch in den schwierigen Phasen für euch da war, finde ich es sehr herzergreifend, aber leider kenne ich diese „Petra“ nicht. Wobei nun „Petra“ ein Platzhalter für all die Namen sind, denen ihr dankt.

Aber nun an euch meine liebe Leser: Verratet mir, liest ihr die Danksagungen? Und meint ihr, ich sollte die nun doch ruhig mal lesen?

Ich wünsche euch noch einen schönen Wochenstart,
eure Shelly

Sonntag, 4. Juni 2017

.:Rezension:. "Portugiesische Rache" von Luis Sellano

Portugiesische Rache

von Luis Sellano

aus dem Heyne-Verlag

(Lissabon-Krimi)

Klappbroschur mit 352 Seiten
Deutsche Erstausgabe: Mai 2017
Teil einer Reihe: 2. Teil (Portugal-Krimis)

ISBN-Nr.: 978-3453419452
Preis Buch (14,99€)
Preis E-Book (11,99€)

Inhalt:
„Ein Tod in Lissabon“
Nach gefährlichen Abenteuern in Lissabon hat der Expolizist Henrik Falkner sich in die Stadt am Tejo verliebt. Henrik übernimmt das Antiquariat seines Onkels Martin – und damit auch dessen Vermächtnis. Denn Martin hat nicht nur Kuriositäten aller Art, sondern auch Artefakte gesammelt, die in Zusammenhang mit ungelösten Verbrechen stehen. Als ein Mann in der Bar Esquina erstochen wird, ahnt Henrik, dass er in den nächsten Fall geraten ist. Zusammen mit der temperamentvollen Polizistin Helena begibt er sich auf die Spuren des Mörders. Doch dann wird Helenas
Tochter entführt... Es beginnt eine Jagd durch die Gassen von Lissabon.

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„Portugiesische Rache“ von Luis Sellano ist der 2. Teil einer Portugal-/Lissabon-Krimi-Reihe. Und da ich bereits den ersten Teil „Portugiesisches Erbe“ gelesen habe (Rezension), wollte ich nun gerne wissen, wie es mit dem Expolizisten Henrik in Lissabon weiter geht.

Meine Meinung:
Schon beim ersten Blick aufs Cover kommen einen die Erinnerungen an den ersten Teil der Reihe hoch. Man sieht einen Teilabschnitt der schönen und bunten Stadt Lissabon. Ich selbst war noch nie dort, aber durch Filme, Serien und anderen Berichten erkenne ich sofort diese farbenfrohen Gebäude. Es vermittelt einem den Eindruck, als ob man selbst durch die Gassen von Lissabon schlendert. Und genau diesen Eindruck will dieser Krimi einem auch vermitteln. Denn er handelt in vielen unterschiedlichen Ortsteilen von Lissabon. Sein es die kleinen Gassen, einer Kirche oder die Bahnhöfe der Metro. Dieses Cover lädt zu einem kleinen „Krimi-“Urlaub nach Lissabon regelrecht ein. Auch der Titel „Portugiesische Rache“ passt wieder richtig gut zur Geschichte. Da es im ersten Teil um Henriks sein Erbe ging, spielt es dieses Mal eher um einen Mord, der wohl aus Rache geschieht. Und wie sollte es auch anders sein, gerät Henrik mit seinem Antiquariat mit ins Visier der Mörder.

Was ich besonders schön an dieser Krimi-Reihe finde, womit ich leider beim ersten Teil sehr starke Probleme hatte, waren die kleinen Ortsbeschreibungen. In „Portugiesisches Erbe“ erzählte uns Luis Sellano sehr detailgetreu die Umgebungen, wo sich Henrik aufhielt. Ich war selbst noch nie in Lissabon gewesen und somit fand ich alles verwirrend. Ich musste damals zum Teil bestimmte Abschnitte nochmals lesen, um zu verstehen, wo sich diese Situationen nun abspielten. Auch in „Portugiesische Rache“ erzählt uns Luis Sellano sehr schön die Ortschaften von Lissabon. Doch er hat es so gut in die Story hinein verarbeitet, dass ich keine Probleme mit dem Lesen hatte. Ich konnte so recht gut den Geschehnissen folgen und hatte trotzdem auch das Gefühl, dass ich selbst in den Gassen von Lissabon herum spaziere, oder mich in den Cafés dieser Stadt aufhalte.
Es gibt außerdem auch wieder eine Karte von der Stadt im Einband der Klappbroschur, wo man als Leser gerne mal nachschauen kann, wo sich Henrik gerade befindet. Im ersten Teil der Lissabon-Reihe hab ich diese Karte noch oft benutzt, doch nun brauchte ich sie gar nicht mehr. Erst zum Schluss schaute ich sie mir an und versuchte nochmal in Gedanken nachzuverfolgen, wo ihn sein Weg überall hinführte.

Die Spannung in diesem Krimi hat Luis Sellano richtig gut aufgebaut und auch beibehalten. Wie es typisch für einen Krimi ist, passiert auch hier gleich am Anfang ein Mord. Und nur per Zufall als Erstretter gerät Henrik in diesen Fall. Da die Polizei in Lissabon nur leicht der Sache des Mordes nachgeht, ermittelt Henrik als Expolizist auf eigene Faust und erfährt, dass er mit seinem Antiquariat mehr mit dem Fall zu tun hat, als ihm lieb wäre. Und dadurch passieren dann Geschehnissen, die mit seinem Umfeld an liebgewonnenen Leuten zu tun haben. Luis Sellano schafft es dem Leser das Gefühl zu geben, wenn gerade etwas wieder in die richtige Bahn gelenkt wurde, dass das Leben dann nicht normal für Henrik weiterläuft, sondern plötzlich an einer anderen Stelle „zusammenbricht“. Ich war dadurch regelrecht gefesselt von der Geschichte und konnte mit diesen ewigen Spannungsbögen nicht mehr aufhören zu lesen. Man möchte einfach nur noch wissen, wie es nun weiter geht und man hofft endlich auf ein „Happy End“. Aber dieses „Happy End“ kommt einfach nicht.

Und somit kommen wir zu meinem einzigen Kritikpunkt an diesem Krimi:
Das Einzigste, was ich wirklich schade finde, ist das Ende. Ohne groß zu spoilern habe ich das Gefühl, dass dieser Krimi doch kein Ende gefunden hat und somit einen (zu starken) Cliffhänger besitzt. Mich persönlich stört es sehr, wenn ein Buch ein offenes Ende besitzt. Und ich weiß nicht, ob ich überhaupt einen Krimi kenne, wo ein Cliffhänger vorkommt. Klar kommt somit die Neugier auf den 3. Band auf, aber diese Neugier hätte man ja auch am Ende mit einem Anfang eines neues Falles enden können. Ich hatte wirklich am Schluss das Gefühl gehabt, als ob man mitten in einem Krimi den Fernseher ausschaltet. Und das gehört sich einfach nicht!

Mein Fazit:
Wer den ersten Teil dieser Lissabon-Krimi-Reihe gelesen hat, sollte auf jeden Fall mit dem 2. Fall von Henrik in „Portugiesische Rache“ fortfahren. Man erkennt viele Charaktere vom ersten Band wieder, jedoch werden diese auch wiederum neu beschrieben, dass auch Leser, die den ersten Fall nicht kennen, auch ohne Probleme in diesen Krimi abtauchen können. Luis Sellano bringt eine fabelhafte und konstante Spannung auf, jedoch mit einem offenen Ende. Was aber vielleicht manche Leser nicht stören sollte. Für einen kleinen Kurztrip nach Portugal es ist eine schöne Lektüre, vor allem bei verregneten Tagen. Der leichte Schreibstil und die Spannung fesseln den Leser regelrecht.